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Eine kurze Geschichte übers Hitchen

Die Herkunft dieses Handwerkes ist leider nicht so genau zu erklären. Historiker meinen, das es die Spanier im 18. Jahrhundert von Spanien aus mit nach Amerika gebracht haben. Dort wurde das Handwerk dann von den Cowboys, die im Gefängnis saßen weiter ausgeübt. Mit den fertigen Stücken konnten sie sich ein paar Dollar nebenbei verdienen

Hitching ist eine sehr seltene, fast ausgestorbene Wickeltechnik, bei der feinstes Pferdehaar verarbeitet wird. Es nimmt unter den textilen Strukturen eine Sonderstellung ein, da es sich weder um eine Flecht- oder Makramee- noch um eine Wickeltechnik handelt

Jeweils 10-20 Haare werden aus einem großen Bündel Haare gezupft, zu einem Strang verzwirnt und festgeknotet. Dann können je nach Wunsch diese Haare eingefärbt werden. Beim Hitching werden alle Haarstränge schlauchförmig um einen Stock gearbeitet, wobei die vielfalt der Muster durch das Einarbeiten verschieden gefärbter Haarstränge entsteht

Durchschnittlich benötigt man bei dieser sehr Zeitaufwendigen Technik ungefähr 5.000 Haare, um sie in ca. 35.000 Knoten zu einem fertigen Stück zu verarbeiten

Als Werkstoff ist Pferdehaar vielseitig und exclusive: es verbindet Robustheit und Natürlichkeit mit edlem Glanz und einer glatten, feinstrukturierten Oberfläche. Handwerklich werden alle Stücke so von mir hergestellt, daß Sie auch bei täglichem Gebrauch über viele Jahre Freude an dem Stück haben